Üben ohne ton

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Huuuup, 12.September.2019.

  1. djings

    djings Strebt nach Höherem

    wow, das beherrscht du?
     
  2. Livia

    Livia Ist fast schon zuhause hier

    Ja, aber nicht immer gleich gut. Muss ich im Stück meist mitüben, damit sich die Klangfarbe während des Zirkulierens nicht verändert.
     
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  3. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    Das Fingergedächtnis sollte die gedrückte Klappe mit dem resultierenden Ton verbinden. Unabhängig vom Instrument. Bei einer Flöte die offene oder geschlossen Löcher und bei der Gitarre die Griffe. Egal welches Instrument ich verwende, ist der Griff und der daraus resultierenden Ton entschiedent für das "Fingergedächtnis".

    LG
    Paedda
     
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  4. saxhornet

    saxhornet Experte

    Was du beschreibst ist eine Form des absoluten Hörens und einer absoluten Minderheit vorbehalten. Am Saxophon arbeiten die meisten mit einem relativen Gehör, also dem Voraushören der Klänge der Tonabstände zueinander.
    Nach deiner Beschreibung müsste man demnach einen Ton greifen und ihn dann im Kopf hören, ohne Referenztöne vorher. Demnach müsstest du mit der Hand in der Luft ein H greifen und dann die Tonhöhe für Tenor, Alto , Sopran, Bariton, Querflöte, Klarinette singen und im Kopf hören können. Das ist aber bei der Mehrheit selbst der professionellen Spielern nicht der Fall. Schon ein Wechsel von Alto zu Tenor würde dann deutlich schwieriger. Unter Fingergedächtnis wird aber meist die Abfolge von Griffmustern und Fingerbewegungen verstanden. Du redest von einem Tongedächtnis, das bestimmten Griffen zugeordnet wird, sprich: das absolute Gehör, etwas was ich niemals haben wollen würde. Fingergedächtnis hat mit einer Tonvorstellung erstmal nichts zu tun und darüber können wir froh sein, sonst wäre Saxophon deutlich schwieriger zu lernen.
     
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  5. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Es geht beim "Üben ohne Ton" ja nicht darum das normale Üben zu ersetzen sondern das normale Üben damit zu erweitern.
    Ich halte es für sinnvoll den Elefant zu stückeln bevor man ihn isst.
     
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  6. saxhornet

    saxhornet Experte

    Dich lass ich nicht mehr in den Berliner Zoo, Junge Dame.
     
  7. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Ok, hat der der Tierpark Elefanten? :D
     
  8. ppue

    ppue Experte

    Und deshalb spricht nichts dagegen, sich vorher einen Referenzton zu holen.

    Aber auch ohne Referenzton geht die Übung, eben halt relativ und wahrscheinlich in einer falschen Tonart. Das ist aber unbedeutend, weil eben kaum einer ein absolutes Gehör hat. Die Finger lernen trotzdem, die Tonabstände zu greifen, die man sich im inneren Ohr vorstellt oder auch laut vorsingt.

    Man kann sich Leitern vorstellen, Akkorde vorstellen oder abstrakte Figuren ausdenken, die man, jeder nach seinem Stand, trocken durchfingert. Der Anfänger verinnerlicht vielleicht so erst einmal die C-Dur-Tonleiter. Eine absolute Vorstellung der korrekten Tonhöhe braucht er dazu nicht.
     
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  9. djings

    djings Strebt nach Höherem

    beim kurs mit alten instrumenten hat der dozent das auch beherrscht. hinterher hab ich es im netz gesucht, wie es geht. aber
    Dann hast du das absolute Gehör!
    Bei mir funktioniert das Gedächtnis bei auswendig gelernten Stücken, welche klappen ich schließe, welche Finger welche tonlöcher abdecken... und ob ein höherer oder tieferer Ton kommen muss :)
     
  10. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Hörst du nicht in etwa den Ton vor? Auch ohne absolutes Gehör ist es möglich sich Tonhöhen einzuprägen. Ein Wechsel auf das ungewohnte Alto sorgt bei mir immer etwas Verwirrung, weil eben zu den gewohnten Griffen ungewohnte Tonhöhen erklingen.
     
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  11. djings

    djings Strebt nach Höherem

    Vom Singen her müsste ich eigentlich versierter sein, Töne anhand der Noten zu treffen. Ausgehend vom Ton, der vom Dirigenten abgenommen wird, funktioniert das auch...
     
  12. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    Das Traineren der Fingerbewegung und des dazu passenden Ton's hat nichts mit dem absoluten Gehör zu tun. Weil ich das absolute Gehör nicht habe, versuche ich das so gut es wie möglich zu trainieren. Hätte ich das absolute Gehör, bräuchte ich das nicht zu trainieren.

    LG
    Paedda
     
  13. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Das absolute Gehör kann man sich nicht antrainieren. Entweder man hat es oder man hat es nicht.

    Gleichwohl kannst Du Dein relatives Gehör trainieren.

    CzG

    Dreas
     
  14. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @Dreas, das ist doch das, was ich sage.
    Das absolute Gehör habe ich nicht, deshalb versuche ich meines so gut es geht zu trainieren.
    LG
    Paedda
     
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  15. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Paedda

    Sorry, dann hatte ich Dich mißverstanden.

    CzG

    Dreas
     
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  16. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @Dreas, Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Es ist nicht immer so einfach sich verständlich ausgedrückt.

    LG
    Paedda
     
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  17. saxhornet

    saxhornet Experte

    Wenn ich in der Luft ein H greife kann ich nicht den Ton Voraushören, an keinem Instrument. Wenn ich vorher ein g vorgespielt bekomme, kann ich danach das h an jedem Instrument, das ich spiele, voraushören und singen. Das hat nur alles mit dem Fingergedächtnis nichts zu tun.
     
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  18. saxhornet

    saxhornet Experte

    Das Trainieren der Fingerbewegungen hat allgemein nichts mit Tonhöhen zu tun, sondern mit den Fingern und den Bewegungsabläufen.
     
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  19. zappalein

    zappalein Strebt nach Höherem

    ...dann verwechsel dass mal nicht mit gasgeben beim moto gp...:p:p
     
  20. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @saxhornet,
    das habe ich auch so nie gesagt. Lediglich das ich versuche das/mein Gehör bestmöglich zu trainieren, mehr nicht.

    LG
    Paedda
     
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