Wie kann ich Morning has broken zum Original von Cat Stevens spielen.

Dieses Thema im Forum "Alto Special" wurde erstellt von Hacki, 6.Juni.2021.

  1. Hacki

    Hacki Schaut nur mal vorbei

    Hallo,

    bin noch anfänger und grad mal o über die ersten Anfängernoten hinaus.
    Ih habe Morning has Broken in einer Alt-Sax Anfänger Version gelernt udn wollte dann aber zum Original Video von Cat Stevens spielen.
    Transponieren ist mir ein Bregriff und Tonarten kenne ich auch.
    Die Original Version beginnt aber mit einem C, die Saxophone Version wird mit einem F begonnen.
    Das C aus dem Original Strück würde ich auf ein tiefes A Tranponieren, was glaube ich für mein Alt-Saxophon zu tief ist. Was soll ich machen? Kann man solche Stücke nur mit einem Tenor Saxophon mit spielen?

    Ich glaube das geht zu weit runter für mein Alt.

    Hat hier einer eine gute idee? Was kann ich machen?

    Viele Grüße Hacki
     
  2. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Wenn du den Anfangston mit deinem Alt "gemessen" hast, musst du nicht nach A, sondern nach C transponieren. Dann ist nämlich das Original klingend in Eb - das würde auch dem F für Tenor entsprechen. Es kann aber auch sein, dass die Tonart gewählt wurde, damit das Stück auf dem Saxophon besser liegt. Du wirst sehen, dass das Stück in C ziemlich tief oder ziemlich hoch liegt.

    Egal - schau mal, ob du mit den Anfangstönen C-E-G-H-C beim Original richtig liegst.
     
  3. Hacki

    Hacki Schaut nur mal vorbei

    Hallo,

    ich hab nix gemessen. Das C als erster Ton steh in den Noten, die man sich zu Cat Stevens überall suchen kann.
    Wenn ich im Gesang ein C habe, muss ich doch mit dem Alt-Saxophon drei Halbtöne tiefer spielen, damit es gleich klingt.
    Das ist doch dann ein A oder? Und dass ist dann grade so tief, dass ich es mit dem Alt-Saxophon nicht mehr spielen kann.

    Ist glaube ich ein C3 aber ich muss das erstnach schauen.

    Ich denke ich kann dazu nicht auf dem Saxophon spielen.

    Hacki
     
  4. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    Wo wäre dann die Schwierigkeit?
     
  5. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Ja - ein A. Du kannst das mittlere A nehmen, der Tonumfang des Liedes ist nur eine Oktave. Wenn du Noten hast, ist es aber noch längst nicht raus, dass Stevens auch in der Tonart singt. Deshalb: die Aufnahme checken! In allen Tonarten geht der Liedanfang so: 1-3-5-8-9.

    (Sorry, oben im anderen Post stehen falsche Noten)
     
    Zuletzt bearbeitet: 6.Juni.2021
  6. Mini

    Mini Ist fast schon zuhause hier

    Oktave höher spielen.
     
  7. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Hallo Hacki,

    für solche Fälle mein Vorschlag..da ich es teilweise auch so praktiziere.

    Kauf dir für 2,99€ ein recht gut gemachtes Playalong von Karaoke.de

    hier:

    https://www.karaoke-version.de/custombackingtrack/cat-stevens/morning-has-broken.html

    Da hast du dann alle Optionen zu individuellen Änderung, wie es dir passt.

    Du kannst 4 halbe Töne hoch oder runter gegenüber dem Original transponieren und die hast die Gesangsstimme als Orientierung zum Mitspielen, Üben oder Mithören bei einer Aufnahme...die man auch lautstärkemäßig nach Bedarf regeln kann

    Und die kannst Du dann einfach stumm schalten, wenn du klar kommst.

    Wenn du die Noten transponieren kannst, die einfachste Empfehlung für eine gutes Ergebnis auch für's Alto.

    Zur Anregung vl. meine Version auf dem Tenor.

    Das Vogelgezwitscher, den Gockel und die Kirchenglocken habe ich als Gag eingebaut um die Morgenstimmung noch mal mehr zu verstärken und raus zu kitzeln :)



    Viel Spass und Erfolg Dir bei dem tollen Song.

    Gr Wuffy
     
    Zuletzt bearbeitet: 6.Juni.2021
    bthebob und Spätberufener gefällt das.
  8. Hacki

    Hacki Schaut nur mal vorbei

    Hallo,

    Danke!

    Ich hatte gehoft, dass es einen Kompromiss zwischen einer Oktave höher und dem Video gibt.
    Irgendwas, das sich gut anhört aber nicht so hoch ist.
    Eine Oktave höher ist mir glaube ich zu hoch.

    Wen nkeiner ne andere gute Idee hat werde ich dann eher in absehbarer Zeit auf Tenor Saxophon umsteingen, bzw. erweitern.
    Hatte als ich angefangen habe mir nicht den begrenzten Tonraum vorgestellt.
    Komme von Keyboards / Klaviatur und kenne das Problem nicht so.

    Also Danke.

    Ich schaue mal was ich mache. Ich dachte das Problem muss doch jeder haben und nur ich habe nach drei Monaten Alt Saxophon noch nicht verstanden was ich machen kann.

    Glaube aber es ist wirklich ein schwieriges Thema.

    Grüße Hacki

    PS: Beim Abschicken die Karaoke Lösung gesehen. Das werde ich auf jeden Fall probieren.
    Leider ist das dann auch nicht die Originale Version. Ein Playalong mit Alt-Saxophon freundlichen Noten habe ich ja.
    Aber die Frage ist halt immer noch: Was klingt zum Original von Cat Stevens.
     
  9. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Weiß jetzt nicht, wo dein Problem ist.
    Wenn ich ne Originalversion von YT nehme, fange ich auf A2 an, also ohne Oktavklappe, und gehe bis maximal h3 rauf, also h mit Oktavklappe. Das wäre der normale Tonumfang ohne irgendwelche Klimmzüge wie Toptones...
    Ev.,das habe ich nicht abgewartet, gibt es einen tonartwechsel im letzten Teil? Damit kommst du dann in die toptones.
     
  10. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Das A ohne OK ist ein A1, das H mit OK ein H2.
    Wurscht, just sayin'...
     
    bthebob, Mouette, Jacqueline und 2 anderen gefällt das.
  11. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Wenn du die Tonart zum Original ermittelt hast, dann kann es durchaus sein, dass du ein Teil der Melodie oktavieren musst und ein Teil nicht. Dies ist durchaus üblich und kann dir auch beim Tenorsaxofon passieren.

    Viel Erfolg!
     
  12. antonio

    antonio Strebt nach Höherem

    So begrenzt ist der Tonraum nicht :)
    Aber machmal ist die Lage eines Stücks besser auf dem Alto zu spielen, manchmal passt's auf dem Tenor besser. Wobei es dann halt auch zwei verschiedene Instrumente sind und ein Stück, je nach dem, auch einen etwas anderen Charakter bekommt, wenn man es auf dem einen oder andern Horn spielt.
     
    Bereckis gefällt das.
  13. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    So ist es. Sänger und Sängerinnen haben auch individuell begrenzte Tonräume. Ich kann einen Anfänger nur empfehlen, erstmal ein Saxofon zu spielen.
     
    MrWoohoo und antonio gefällt das.
  14. antonio

    antonio Strebt nach Höherem

    Denke ich auch. Man ist genügend beschäftigt :)
    Ich hatte eigentlich auch zu früh noch ein Alt dazugenommen und war dann zeitlich damit doch eher am Anschlag, damals.
     
  15. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Das ist das Problem der Keyboarder. Man stellt "ein Instrument" ein und spielt 8 Oktaven "Saxophon". In Echt sind das 4-6 unterschiedliche Instrumente zwischen Kontrabass-Sax und Soprillo. Im richtigen Leben wird man aber nicht mit einer Batterie an Instrumenten auftreten und zwischendurch dauernd wechseln, sondern eine Melodieführung wählen, die für das gewählte Instrument passt.

    Das Stück beginnt im Original in der Melodie Stimme klingend C-Dur, geht am Ende einen Ganzton hinauf auf D-Dur.

    Transponiert für Alt-Sax wäre das A-Dur (drei Kreuze) und H-Dur (fünf Kreuze). Der Tonumfang ist überschaubar von a' bis h" im ersten Teil, von h' bis cis'" im zweiten Teil. Da kommen noch nicht einmal Palm-Keys zur Anwendung und auch von den tiefen Tönen braucht man keinen. Das liegt schön im bequemen, mittleren Tonumfang für Alt-Sax.

    Für Tenor Sax, wäre das jeweils mit einem Kreuz weniger, also D-Dur (zwei Kreuze, d' bis e") und E-Dur (vier Kreuze, e' bis fis") um in der gleichen klingend C-Dur anzukommen, akustisch eine Oktave unterhalb der Alt-Stimme. Am Tenor ließe sich das sogar eine Oktave höher in der Original Stimmung spielen, weil das fis'" ja auch noch im "normalen Tonumfang" liegt, aber in der oberen Oktave natürlich mehr Übung nötig ist.

    Manche schrecken sich an den vielen Kreuzen, aber wenn man von Anfang an konsequent auch die "sperrigen" Tonleitern spielt, macht das keinen Unterschied.

    Normalerweise kommt man mit dem Alt-Sax bei allen Gesangs Stücken für "hohe Stimme" gut zurecht. Tenor-Sax bildet den Tonumfang der "tiefen Stimmen" ab. Nicht umsonst heißen sie so wie die entsprechenden Singstimmen. Da singt ja auch niemand über 5 oder mehr Oktaven. Bei Stücken mit Gitarre und Gesang muss man allerdings speziell am Alt-Sax mit vielen Kreuzen in den Tonarten rechen, weil die natürliche Stimmung in "Es" drei "eingebaute B hat", die durch drei Kreuze zusätzlich kompensiert werden müssen. Da auf der Gitarre ohnehin die Kreuztonarten bevorzugt gespielt werden, addieren sich die noch dazu.

    Ein Teil des Spielens mit einem "richtigen" Instrument ist, mit den physikalischen Gegebenheiten das Beste zu machen. Manche Stücke klingen mit dem Tenor vertrauter als mit dem Alt. Andere wollen das gleich mit dem Bariton spielen, weil ihnen das besser gefällt. Und auch das Transponieren in andere, passende Tonarten ist nichts ungewöhnliches. Dass es im Original in C-Dur steht, liegt ja hauptsächlich daran, dass Cat Stevens das Stück für seine eigene Stimme geschrieben hat, nicht für Saxophon und er in dieser Tonlage eben gut singen konnte.
     
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  16. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Wenn Du schon pingelig bist, dann könnte diese Angabe aber gerade so missverständlich sein, besonders, wenn man mit Tastenleuten spricht.

    Die Nomenklatur A1, H2, .. also mit Ziffern an den Noten Namen wird oft so gezählt wie die Oktaven am Klavier. Damit ist "C4" das "Schlüssel-C". In der europäischen Nomenklatur wird dagegen mit "eingestrichen, zweigestrichen, ..." geschrieben, wobei Groß- und Kleinschreibung bei den Notennamen wesentlich auch die Oktav Lage angeben. Das C4 wäre also identisch mit dem c', dem "eingestrichenen c", ein C1 dagegen gaaaaanz unten in den Bass Noten am Klavier.

    Wenn das mit den vielen Strichen unpraktisch ist, kann man eine entsprechende Zahl als hoch- bzw. tiefgestellt" anfügen, nur kann man hier im Forum leider keine sub- und superscript Formatierung machen. Es bleibt also missverständlich.

    Abgesehen davon, kommt natürlich ohnehin keiner auf die Idee, Cat Stevens in der tiefen Bass Lage am Klavier spielen zu wollen. So gesehen ist es natürlich auch wurscht. :rolleyes:
     
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  17. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    Geht nicht.

    Wir hatten den Grund dafür mal diskutiert in einem anderen Fred, da wollte einer eine zweite Stimme spielen und seine Idee war, einfach ein konstantes Intervall zu spielen zur Melodie. Von geschmacklichen Fragen abgesehen: Mit jedem anderen konstanten Intervall außer Oktave hast Du immer mindestens einen Ton dabei, der nicht zur Skala passt.

    Grüße
    Roland
     
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  18. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ja, das hat sich bei mir eingebürgert, genauso wie das F# und Ab.
    Stimmt schon, wenn man allerdings mit Tastenleuten spricht, wird wohl kaum ein Unterschied sein :)
     
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  19. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Nur mal für mich, das tiefe A auf dem Bari wäre dann A0?
     
  20. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ein a, sprich kleines a (notiert).
     
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