Wie motiviert ihr euch?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von EstherGe, 19.September.2019.

  1. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    ??...das tolle Selmer-Alto ist doch das Zweite ??
     
  2. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Das war vor dem Tenor Conn...
     
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  3. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ändert ja nix an der Nummer 3 !

    ..und wann kommt dann's Bari ?
     
  4. EstherGe

    EstherGe Ist fast schon zuhause hier

    jupp - sind halt 5 auf einem Schlag
     
  5. EstherGe

    EstherGe Ist fast schon zuhause hier

    Im Quartett spiele ich jetzt ca. 3 Jahre und seitdem wir ein tolles Sopran haben macht es richtig Spaß.

    Die Big Band ist meine neue Herausforderung. Sie besteht erst seit Anfang des Jahres.
     
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  6. EstherGe

    EstherGe Ist fast schon zuhause hier

    das gefällt mir - muss allerdings dann auch drüber stehen :confused: naja - oder ich muss mir die Klavier Noten von der Big Band besorgen.
    Tonleitern des Quintenzirkels - also bis 6 Vorzeichen sind nicht so das Problem.

    Und Pause machen - das mach ich ja schon, da ich ja nicht übe ;)

    Das Quartett hat nun 3 Wochen Urlaub und es fehlt mir. Daran kann es also nicht liegen.

    Ein Problem sehe ich darin, dass ich halt auch einen anspruchsvolle Denk-Job habe, bei dem viel Kreativität abgesaugt wird und wenn ich dann nach Hause komme wäre eine Runde Joggen wahrscheinlich besser (wozu ich aber nun auch keine Lust habe).
    Ich hatte es mal geschafft, gleich nach der Arbeit zu üben, das war das beste, ohne erst auf dem Sofa zusammen zu brechen:rolleyes:
     
  7. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Das klingt, als wärest Du unterfordert.

    Wenn es an intrinsischer Motivation fehlt, kann manchmal externe Motivation (KITA Methode) die Lücke füllen.

    Es hilft auch, wenn man ganz gezielt jeden Tag einen fixen Termin für das Üben hat. Ich habe meine Übungszeit fest zwischen "von der Arbeit heimgekommen" und "etwa 20 Uhr". Da geht sich normalerweise eine Stunde aus.

    Ich bin ja noch nicht ganz so lange dabei, 10+ Jahre aber die meiste Zeit davon im Orchester. Die Stücke die wir spielen sind eigentlich immer noch ein gutes Stück über meine Komfort Zone und an manchen muss ich monatelang üben, bis es auch nur halbwegs unfallfrei funktioniert.

    Und DAS motiviert mich (fast) jeden Tag. Jede Woche Probe mit dem Orchester und da sollte wöchentlich ein Fortschritt erkennbar werden. Unser Kapellmeister ist zu Recht der Meinung "geÜBT wird daheim, hier wird gePROBT". Also Zumindest 80% Soll Tempo ab der ersten Probe. Dass nach dem Austeilen der Noten das Prima Vista Spiel noch nicht wie ein fertiges Konzert klingt, ist natürlich genehmigt. Obwohl ich jedes Mal wieder fasziniert davon bin, wie viele meiner Kollegen (und innen) so etwas doch vernünftig vom Blatt spielen können.

    Die Vorstellung, dass ich mal nicht oder zu wenig geübt habe und dann in der Probe eine schlechte Figur abgebe gefällt mir so wenig, dass ich mich meist auch dann motiviern kann, wenn ich geschlaucht aus der Arbeit heim komme. Auch deshalb, weil ich weiß, dass das Üben mir emotionell gut tut, den Frust aus der Arbeit vertreibt und sogar das müde Gehirn wieder erfrischt.

    Dazu kommt, dass wir gelegentlich im Sax Quartett spielen sollen. Die Stücke sind für mich auch schwer und im Quartett kann man nicht mal eben ein paar Noten auslassen, wenn man raus fliegt oder der Part zu schwer ist.

    Aber der Lohn für die viele Überei ist, dass ich immer noch Fortschritte feststellen hann. Dass ich Notenfolgen, die mir früher den Angstschweiß auf die Stirn getrieben haben heute eher gelassen betrachte. Ja, schwer, aber das wird schon. Und ich entdecke in jedem Satz Noten wieder spannende Dinge. Etwa die Antwort auf die Frage, warum in den Fingerübungen im "deVille" immer so seltsame Läufe drin sind. Weil die beispielsweise in der Rossini Ouverture im aktuellen Programm genau so in den Noten stehen. Da macht es Sinn, wenn man die schon vorab geübt hat. :happy:

    Und es ist einfach unbeschreiblich, wenn am Konzert Abend (fast) alles funktioniert hat und wir alle zusammen ein gutes Konzert geliefert haben. :D

    JA GENAU! Das hilft. Mir geht es genau so. Ich bin geschlaucht, nichts interessiert mich. Aber ich weiß, dass mich 5 Minuten am Sax über diese Hürde bringen und danach geht es wieder. Gerade bei auslaugender intellektueller Arbeit. Da werden ganz andere Gehirn Bereiche aktiviert, die tagsüber ins Koma gefallen sind. Je geschlauchter ich heim komme, desto wirksamer ist die "Übe Erfrischung".
     
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  8. EstherGe

    EstherGe Ist fast schon zuhause hier

    naja, ich spiele in beiden Bariton, die Stimmen in der Big Band sind bisher nicht ganz so schwer (da ist es eher schwerer aus den langen Pausen von 24 Takten nicht raus zu fliegen), die im Quartett sind schon anspruchsvoller - muss ja auch durchgehend laufen, da sonst das Fundament für die anderen flöten ist.

    Ich denke, das Ziel sollte doch sein, immer an dem Ton zu arbeiten und halt irgendwas dazu zu lernen - das mit den Akkorden ist schon ein guter Tipp, da das ja zu meinem Aufgabenbereichh passt und ich das z.B. auch nicht beherrsche. Ich kann die meisten Akkorde zwar auf das Blatt bringen...:rolleyes:
     
  9. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Ich brauch erstmal ne Kaffeelänge Cooldown, dann geht's weiter.

    Gestern habe ich nach dem Joggen nochmal eine Übeeinheit eingelegt und das war wesentlich effektiver als sonst.
    Frag mich woran das gelegen hat, ich glaube ich war dann gänzlich im Feierabend-Modus.
    Ich werde versuchen das jetzt öfter so zu machen.
     
  10. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    Geht mir ähnlich, deshalb habe ich mit der Firma vereinbart, daß ich <danach> , wenn alle anderen schon gegangen sind, im Büro spielen kann. Ist super stressfrei, weil keine Nachbarn ;-)

    Zum Thema:
    Meinen Durchhänger hatte ich dieses Jahr und die Lösung war simpel: es einfach lassen und beobachten bzw überlegen, ob es überhaupt noch wichtig ist im Leben. Schließlich ist es ein Hobby und soll Spaß machen (das hatte ich an anderer Stelle auch neulich geschrieben). Und siehe da: es hat nach ein paar Wochen derart gefehlt, daß mit das Sax geradezu in die Hände geflogen ist.
    Die Motivation ist nun anders: wenn ein Stück Musik des Weges kommt (Radio, Empfehlung etc.), das mir extrem gut gefällt, dann habe ich den Ehrgeiz, mitzuspielen. Also die Tonarten rausfinden, die Melodie raushören und so.
    Anders gesagt: das Sax so verwenden, wie ich will - und nicht wie die Anderen es gerne hätten.
     
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  11. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    @Dreas hatte bisher keine zwei Saxofone gleichzeitig im Gebrauch.
    Ein 2. Sax passt dann...
     
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  12. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Das Thema habe ich verstärkt auch wieder.

    Aber wir sind ja keine Maschinen und ich akzeptiere es einfach.

    Schlimmer war die Zeit, als ich im Büro nicht kreativ und eher unterfordert war.

    Wenn du beide Ensembles gerne machst, dann konzentriere dich darauf und lass dir ansonsten musikalisch gut gehen.

    Üben ohne Lust bringt bei mir nichts. Ein schlechtes Gewissen lasse ich mir in der Musik nicht machen.

    Ach ja, mein Kontrabass schaut mich schon einige Monate traurig an...
     
  13. saxhornet

    saxhornet Experte

    Und was soll das in der Form bringen?
    Ich bin ja ein Fan von Tonleitern lernen aber man sollte wissen was und wofür, denn das hat Einfluss darauf wie man es üben sollte. Einfach viele Tonleitern lernen lässt Dich primär Tonleitern gut spielen, damit dann Musik machen lernst Du nicht oder besser Blattspielen zu können etc. Und schon welche Reihenfolge der Skalen Sinn macht ist da immer durchaus nicht unwichtig.
     
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  14. saxhornet

    saxhornet Experte

    Tonleitern sind nicht die Bibel für die Musik. Sie sind ein Teil von vielen.
     
  15. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Boah, really?

    Ich geh dann mal mein Saxophon zurückbringen :D

    Hast du das gemacht? Respekto_O
     
  16. jazzwoman

    jazzwoman Strebt nach Höherem

    Ich muss mich eigentlich nie motivieren. Ich kann mich einfach nicht satthören von diesem Sound, den man aus dem Horn locken kann. Manchmal muss ich aufpassen, dass er nicht in die Blutbahn gelangt. Aber sollte ich tatsächlich mal wenig Bock haben, dann teste ich mit Mundstücken oder Blättern herum und schwups bin ich wieder motiviert.
     
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  17. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Geht mir ähnlich Saxwoman......ich mache mir eher einen Kopf darum, dass ich Pausen machen sollte :)
     
  18. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Ups...:) meine natürlich jazzwoman:)
     
  19. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Nein - bin noch geduldig mitten drin.
    Es waren/sind die Hausaufgaben meines Saxofon-Lehrers aus Jahr 2009.
    Nebenbei mache ich auch noch ganz normale Musik.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.September.2019
  20. jazzwoman

    jazzwoman Strebt nach Höherem

    Wenn du keinen Lehrer in der Nähe hast, dann nimm doch irgendwo Online-Unterricht. Das Angebot ist riesig und bei dir würde das doch absolut Sinn machen. Sicher gewinnst du so an Struktur.
     
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