Wo sind eure „Baustellen“? Was macht ihr dagegen? Mit welchem Erfolg?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Dreas, 30.August.2018.

  1. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Hallo ihr Lieben,

    ich finde es interessant zu diskutieren wer mit welchen „Baustellen“ hadert, wie jeder damit umgeht, was ihr daraus macht....ob und wie ihr sie angeht....
    ....wie ihr damit lebt.

    CzG

    Dreas
     
  2. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Welche Baustellen? :D:D:D
     
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  3. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Auf der A2?

    CzG

    Dreas
     
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  4. onkeltom

    onkeltom Ist fast schon zuhause hier

    Ich hol schon mal Popcorn!!:D:D:D
     
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  5. Gast 12243

    Gast 12243 Guest

    Der RomBi wird genügend Baustellen haben, das habe ich ja hören können:)
    Ich habe meine grösste Baustelle beim improvisieren über Akkorde/Chorusse. Ich komme dadurch weiter ( hoffe ich) , dass ich Akkorde mehr und mehr erkenne, zerlege und notfalls nur basics dazu spiele.
    Es fällt mir immer wieder schwer, über z.B. 5 Chorusse da exakt im timing zu bleiben, aber mache durch üben da echt gefühlte Fortschritte.
    Ne andere Baustelle sind Mundstücke und Blätter.....da bin ich manchmal mega zufrieden und manchmal völlig genervt. Da bin ich bislang etwas unsicher.
    Popcorn ist sicherlich ne gute Idee:)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.August.2018
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  6. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Das schöne ist doch, dass man als Newbie viele Baustellen noch gar nicht kennt.
    Und wenn eine kommt, muss fleissig gebuddelt werden - die Umleitung lohnt sich nicht immer ... :D

    Und ja, die A2 ist schlimm zur Zeit. Aber ich lebe ja vom Bauen - so kann es bei mir außerhalb des Saxens gar nicht genug Baustellen geben.
     
  7. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ach, mich würden auch die Selbsteinschätzungen der Profis interessieren, sofern sie darüber schreiben mögen.

    Im Ernst, das soll kein „Jokethread“ sein.

    Ich finde es durchaus hilfreich für uns Alle, wenn man mal erfährt wer sich mit was rumwuält und vielleicht Lösungen gefunden hat.

    CzG

    Dreas
     
  8. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Mangelnde Übezeit ist meine primäre Baustelle. Ich hatte im August leider :( noch kein Saxophon in der Hand und konnte mal wieder nicht am TOTM mitmachen...:cry:

    Jeder Lösungstipp ist hochwilkommen. Aber die Hoffnung schwindet so nach und nach....
     
  9. Frau Buescher

    Frau Buescher Kann einfach nicht wegbleiben

    Meine Baustelle : die richtige Atmung. Mir wurde gelegentlich beim Üben schwindelig weil die Bauchatmung(Zwerchfellatmung) noch nicht funktioniert hat. So langsam tut sich was. Was mir grade gut hilft sind bewusste tiefe Atemzüge in den Bauch im Liegen , Radfahren und ich singe jetzt im Auto longtones mit . Gestern war ich beim Unterricht und es hat geklappt! Da ist mir echt ein Stein vom Herzen gefallen.
     
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  10. Gast 12243

    Gast 12243 Guest

    Den ganzen August kein Sax in der Hand.....? Das ist sicherlich ärgerlich und diesbzgl. bin ich dank TZ Job immerhin in der Lage, so ca. 2 Std/5 Tage /Woche zu üben....ich brauche das auch.
    Edit: @ Fr Buescher....da habe ich in jungen Jahren durch Querflöte wohl mal die richtige Bauchatmung gelernt ( durch einen Lehrer :) ) ist sicherlich wichtig.
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Deinen Sound fand ich aber neulich gut....:)

    CzG

    Dreas
     
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  12. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Intonation......... und Intonation
    Ich glaub' an Intonation muss ich auch noch arbeiten
    .
    .
    .
    .
    Und dann : -----------------Nicht so treiben :)
     
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  13. jazzwoman

    jazzwoman Ist fast schon zuhause hier

    Als Baustelle würde ich es nicht bezeichnen, aber womit ich mich total gerne beschäftige ist am Ausdruck auf dem Sax. Tja, und das Schöne an der Improvisation ist, dass man immer daran arbeiten kann und es nie aufhört. Beides mache ich total gerne (wenn auch gesundheitlich bedingt gerade nicht:().
     
  14. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Meine ich nenns mal Baustelle sind toptones. Aber wenn ich ehrlich bin brauch ich sie auch nicht,deswegen hab ich mich in 35 Jahren nie wirklich damit beschäftigt
     
  15. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Wie beim Berliner Flughafen (BER)...es fehlt noch an allen Ecken und Enden.....was soll's, als Hobbyist :)

    Wäre man fertig, wird's doch auch schnell mal langweilig.
     
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  16. bildGRAV

    bildGRAV Ist fast schon zuhause hier

    N`abnd zusammen.
    Es gibt viele Hilfsmittel, die mir bei meinen Baustellen helfen:
    - Stimmgerät = wie weit bin ich vom richtigen Ton weg. Da mein Expression diverse intonatorische Ausbrüche hat, habe ich also immer viel zu run. Von berufswegen her (Klavierbauer) bin ich da ja auch ziemlich verseucht.
    - Fieldrecorder = ich habe in meinem Übe-Kabäuschen direkt über dem Notenständer ständig Mikros aufgestellt, welche natürlich auch an meinen neuen Fieldrecorder Zoom H 6 angeschlossen sind. Damit kontrolliere ich, ob meine Vorstellung/ meine Idee vom Musikstück mit der Realität (= Aufnahme) übereinstimmt
    - Bleistift = DAS Werkzeug für mich schlechthin. Markieren ggf. sogar mit farbigem Marker von kritischen Stellen. Kreise um Tonartwechsel von ganz vielen 5# zu nur 1# erleichtern das Arbeiten. Wenn er fehlt, habe ich schlagartig eine große Baustelle
    - Atemzeichen = im ruhigen Kämmerlein (habe ich ja) kann ich in aller Ruhe Atemzeichen eintragen. Dabei schreibe ich EINatmen und AUSatmen in die Noten. Meiner Erfahrung nach muss man sich nämlich eher ums AUSatmen kümmern; Einatmen geht fast von selbst, sollte aber kontrolliert sein. Wenn man klare Anweisungen fürs Atmen hat, ist das eine Baustelle weniger. Da ich häufig Transkriptionen von original Orgel spiele, muss ich mir also meine Atemzeichen erarbeiten.

    Meiner Erfahrung nach muss man immer wieder zuhause probieren, muss sich allerdings möglichst selbstkritisch hinterfragen (lassen, z.B. vom Fieldrecorder).
    Formulierungen wie "das klappt zwar JETZT nicht, aber im Konzert wird`s schon funzen" sind meiner Meinung nach äußerst gefährlich und stellen potententielle Zeitbomben dar. Um das das zu umschiffen, arbeite ich lieber hart zuhause und kann dann entspannt ans nächste Konzert denken.
     
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  17. kindofblue

    kindofblue Ist fast schon zuhause hier

    Mir fehlt die Geschwindigkeit
    Und das schöne swing feeling

    kindofspeed
     
  18. rorro

    rorro Ist fast schon zuhause hier

    Meine Baustelle ist derzeit mein erster Standard, den ich auswendig gelernt habe (Autumn Leaves, derzeit nur in klingend G-Moll, mindestens zwei weitere Tonarten kommen noch). Ich werde jezt anfangen, das Solo von Cannonball Adderley (Miles Davis als Sideman, Platte "Something Else") zu transkribieren (nach Gehör unter Zuhilfenahme des Amazing Slow Downer), allerdings dann auf dem Tenor spielen (bin eben Tenorist und habe gar kein Alt).
    Mal sehen, was es da harmonisch und rhythmisch zu lernen gibt.
    Ohne Transkription dudel ich nur sehr schlecht vor mich hin und "arpeggiere" mehr schlecht als recht über die Akkordfolgen.

    Auf Noten, auch wenn ich sie gut lesen und davon spielen kann, habe ich schon länger außer für technische Übungen gar keine Lust.

    Ich habe jetzt schon von so vielen Stellen unabhängig voneinander gehört, daß im Transkribieren der Schlüssel zum Erfolg liegt (das bringt Jazz-Vokabular), da freue ich mich drauf. Habe das schon vor Jahren als Teenie gemacht, allerdings einfach bloß weil ich die Soli cool fand und habe damals nichts analysiert und daher nichts von mitgenommen.
     
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  19. mato

    mato Ist fast schon zuhause hier

    Boah, da hast du dir was vorgenommen. Ich würde dir für den Anfang was einfacheres vorschlagen. Erstens verlässt du ständig den „normalen“ Tonraum des Tenors und dann ist das rhythmisch und technisch ein wahnsinnig schwieriges Solo. Ich kenne es sehr gut, da es mein Lieblingssolo ist. Ich bekomme auch nach zig mal hören immer noch Gänsehaut und staune jedesmal über die Musikalität von Cannonball Adderley.
     
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  20. Elytaax

    Elytaax Nicht zu schüchtern zum Reden

    Nach 2 Jahren Saxophon lernen habe ich noch etliche Baustellen. Vor allem da ich noch keine musikalisch Vorbildung hatte und somit bei 0 anfangen durfte.
    Das sind nur die Baustellen die mir wirklich bewusst sind:
    • Gehör / Intonation -> Übung mit Drones
    • Taktgefühl -> Wird deutlich besser, dennoch muss ich mich regelmäßig zum zählen zwingen
    • Ansatzmuskulatur & Tonbildung -> Je nach Tagesform fang ich recht schnell an zu beißen, deshalb Long Tones
    • Häufiges interpretieren von a' als c' -> Keine Ahnung wie ich das weg bekomme :-? Üben?
    • Improvisationkünste gegen 0 -> Irgendwann damit anfangen. Ich weiß, der der richtige Zeitpunkt sollte eher gestern als morgen sein, aber bei so vielen Baustellen kann man nicht alles üben
    Ich könnte noch ewig weiter machen :-o
    Aber vllt. hilft es anderen sich besser zu fühlen, weil ihr begreift, was ihr schon alles könnt :pint:
     
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