"Transitional SD/S1

Dieses Thema im Forum "Alto Special" wurde erstellt von Ton Scott, 16.August.2019.

  1. Ton Scott

    Ton Scott Freak

  2. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    @Ton Scott
    Wenns in meiner Nähe wäre, ich würde es probieren. Ob es dann passt, weißt du eh erst nachher ;-)

    Gruß,
    Otfried
     
  3. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Danke Dir. Ich hab in meinem Leben erst ein S1 Alto probiert, das war ein interessantes Horn.
    Wie sind die 1100,- preislich einzuschätzen, wenn eine GÜ für ordnungsgemäßen Betrieb nötig wäre?
     
  4. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Kommt drauf an, wie gut es ist. Kann ein Schnäppchen sein, oder auch rausgeschmissenes Geld. Ich tendiere ungesehen aber für Schnäppchen im Vergleich zu anderen Altos.

    Gruß,
    Otfried
     
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  5. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Es hat Hoch F# offenbar. Da ist es wichtig, dass der S-Bogen mit der Aussparung richtig rund ist, sonst ist es da gerne undicht und die tiefen Töne kommen schwer.

    Gruß,
    Otfried
     
  6. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ah, ist das so wie bei den Jupiters, die eigentlich kein Fis hatten, aber wo das dann drangebaut wurde und der Polster in den Bogen reinsteht?

    Ich zitiere aus SOTW:
    Buffet Crampon still wrote Super Dynaction on their sax bodies when they were S1 saxes really. When this guy asked the production services to stop engraving "Super Dynaction", they did it. Also, he asked them to put the high F# key on all these saxes since they were practically the very last professional brand that offered this key only with option (in these years, Selmer was producing the Mark VII with this key on all its saxes, that's the case also of practically all the Mark VI produced in the 70's).

    https://www.saxontheweb.net/SOTW_Ar...xweb-boardid-rare-thread-11-spec-4669589.html
     
  7. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Keine Ahnung, wie die Jupiter sind, aber nach deiner Beschreibung, ja.

    Der S-Bogen ist länger als bei den anderen Saxxen, klingend A. Da ragt das Hoch-F# halb in den S-Bogen rein.

    Gruß,
    Otfried
     
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  8. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Bei einer Serie von alten Jupiter Altos, wohlgemerkt.
     
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  9. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    Ser's @Ton Scott , ich hatte das auch hier nach einer Diskussion auf dem Schirm.
    In welcher Richtung @xcielo sind wir da unterwegs? Sind das solche Big-Bore-Dinger
    oder kannste damit auch Klassik spielen?
    Ich kenne die Instrumente leider überhaupt nicht.
    add. was Du da geschrieben hast mit dem Hoch F# klingt ja nicht gerade ermunternd...
    sag mal was dazu, wenn das so 'theroretisch' geht.
    Viell. kann der TonScott ja mal dort hinstechen und paar Töne pusten.
    Vielen Dank schon mal
    LG
    Paco
     
  10. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    @Paco_de_Lucia
    Sind keine Big Bore, haben nur einen weiteren Radius der Kniekrümmung. Klassik geht gut. Alles andere auch.

    Das Hoch F# idt bei mir kein Problem, ich spiele S1 seit 38 Jahren, und immer noch dad gleiche Instrument.

    Bei meinem Prestige (Kupferkorpus) war der S-Bogen allerdings unrund mit dem genannten Problem. Der war allerdings ziemlich malträtiert worden.

    Gruß,
    Otfried
     
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  11. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ich bin mit dem netten Verkäufer schon im Kontakt.
    Mal sehen.
     
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  12. tomaso

    tomaso Ist fast schon zuhause hier

    Moin, @Ton Scott

    aus Neugier hab ich mir mal ein S1 für unseren Bigband-Satz angeschafft und überholt,
    da unsere 1.Altistin auch eins spielt....
    Der positive Effekt ist zumindest für die Spieler deutlich wahrnehmbar. Es wirkt iwi homogener :rolleyes:....
    schwer zu beschreiben.
    Die Bogen-Passung ist heikel, insbesondere, wenn schon was vermurkst war, da hat @xcielo vollkommen Recht.
    Da hatte ich Glück, das S1 hatte seit Ende der 70er gelegen und nicht viel Böses erlebt.

    Ob allerdings der technische Mehraufwand in der Mechanik, insbesondere für die kleinen Finger von Vorteil ist,
    muß jeder für sich entscheiden. Wichtig für eine ruhige Mechanik ist die sorfältige Justierung der Übertragungs
    hebelei C/Eb.
    Zumindest der rechte kleine Finger sagt ja, das spielt sich flüssiger !
    Der linke tut sich mit dem Klappgelenk in der Taste schwerer...aber vielleicht verschwindet das Gefühl der Unsicherheit
    nach einer längern Phase der Gewöhnung?

    Den swivel-thumb-hook mag ich nicht, andere kommen damit besser klar.
    Eine Adapterlösung hatte ich dagegen mal kreiert, für mich ein Segen.
    https://www.saxophonforum.de/thread...rzt-beim-buffet-crampon-s1.38798/#post-476671

    Wenn Du mal wieder in der Nähe bist, probiers mal aus.

    Gruß,
    tomaso
     

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  13. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Wenn sie passt, ist da eigentlich nix heikel. Die Stelle ist halt empfindlicher gegen Stöße. Bis auf den schwer misshandelten S-Bogen ist mir da noch nie was passiert oder aufgefallen.
    Die alten S1 und dieses hier haben eine suboptimale Auslegung der Wippe. Bei meinem ist das viel besser gelöst. Zum Spielen finde ich die Wippe genial.
    Tja, ich bin damit sozusagen groß geworden. Komme bestens damit klar und finde die Mechanik viel besser als die sonst übliche Selmer-Wippe.

    Gruß,
    Otfried
     
  14. ppue

    ppue Experte

    Ich mag die Wippe auch. Sie ist mechanisch allerdings noch nicht ausgereift. Unter den Tastern gleiten zwei, in der Höhe verstellbare, Nippel auf der Tastenunterseite entlang.
    Bei meinem ersten S1 waren die aus Metall und gruben sich über die Jahre in die Tastenunterseite ein. Bei anderen S1 sind die Nippel aus Plastik und das geht schon besser. Man kann sie übrigens leicht selber fein justieren. Da reicht eine Stecknadel für.

    Hier erkennt man die beiden schwarzen Plastiknippel:

    upload_2019-8-17_11-30-51.jpeg
     
  15. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    @ppue
    Bei den alten S1 kann man Kork unterkleben. Klappert weniger und schürft nicht.

    Gruß,
    Otfried
     
  16. ppue

    ppue Experte

    Gute Idee. Und der hält auch?

    Klappern tut es nur, wenn zwischen Böckchen und Taste noch Luft ist. Das C kann man recht spack hoch drehen, das Eb nur eben so ganz dran, weil sich sonst die Eb-Klappe anhebt.

    Manche Nippel drehen sich auch von selber wieder rein. Da muss dann ein Tröpfchen Pattex her, wenn man nicht ständig wieder hochdrehen will.
     
  17. tomaso

    tomaso Ist fast schon zuhause hier

    Eben, das meine ich mit heikel !
    Auch die Anfälligkeit bzgl. Undichtigkeit, wie Du ja selbst weiter oben beschriebst.
    Auch ein Mundstück draufwürgen, wie man das leider häufig sieht, würde ich tunlichst vermeiden.
    Das nimmt die ausgeschnittene Steckhülse viel eher krumm.
    Man muß halt gewissenhaft die Konstruktionsschwäche gern haben ;)

    Kork halte ich für diese hohe punktuelle Druckbelastung für wenig dauerhaft.
    Ich nehme an solchen Stellen gerne eine dünne Folie aus Hart PVC . Läßt sich zuverlässiger verkleben als
    Teflon und hat dennoch gute Gleiteigenschaften .
     
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  18. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @all → vielen Dank für den Input und die genauen Beschreibungen.
    Bin schon gespannt, was da herauskommt, wie sich das Ding für den Kollegen haptisch und spielerisch erschliesst.
    schönes Woend
    rgds
    Paco
     
  19. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Gekauft!
     
    ppue, xcielo, jabosax und 2 anderen gefällt das.
  20. jazzwoman

    jazzwoman Strebt nach Höherem

    Das wollen wir hören...
     
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